AWO-Berufe hautnah erleben: Projekttag „Schule meets Arbeit“ im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert

AWO-Berufe hautnah erleben: Projekttag „Schule meets Arbeit“ im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert

DUISBURG (22.11.2019). Wie ist das eigentlich, alt zu sein? Und was bedeutet gute Arbeit bei der AWO-Duisburg? Auf diese Fragen gab der Tag der Offenen Tür im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert 118 Schülerinnen und Schülern ganz praktisch und handfest Antwort.

Die jungen Menschen der Klassen 8 bis 10 nutzten auf Einladung der Duisburger AWO diesen Praxistag ebenfalls zur Berufserkundung. Denn eine Ausbildung in der Pflege, im kaufmännischen Bereich oder in der Küche bei der AWO-Duisburg eröffnet Karrierechancen mit Arbeitsplatzgarantie.

Den Projekttag „Schule trifft Arbeit“ gestaltete die AWOcura-Ausbildungskoordinatorin Katarzyna Kocaj zusammen mit der leitenden Hauswirtschafterin Imke Steffen sowie Rebecca Sarnow, Ausbilderin für den kaufmännischen Bereich, und Daniel Schraven, Ausbilder für die Küche bei der Serva.

Zu Gast waren Jugendliche des Sophie Scholl Berufskollegs in Hamborn, des Gertrud Bäumer Berufskollegs Neudorf, von der Gesamtschule Globus in der Innenstadt und der Herbert Grillo Gesamtschule in Marxloh. Sieben Lehrerinnen und Lehrer der Schulen begleiteten die angehenden Berufseinsteiger/innen.

Bowling auf der Wii

Während des Tages im Pflegeheim erfuhren sie ganz praktisch, mit welchen Einschränkungen ältere Menschen zu kämpfen haben. Im Demenzparcours suchten die Schülerinnen und Schüler nach Orientierung. Der Altersanzug GERT (siehe Foto) vermittelte, dass der Alltag zur Herausforderung wird, wenn man sich auf seine Augen und seine körperliche Kraft nicht mehr verlassen kann.

Während der Praxiserkundung ging es auch darum, zu sehen, wie gute Pflege Seniorinnen und Senioren Spaß macht: Zum Beispiel beim gemeinsamen Bowling mit Hilfe der Wii-Box. Das Anatomie-Puzzle ließ ahnen, dass für einen Beruf in der Pflege Kenntnisse über den Körper wichtig sind und das richtige Eindecken eines Tisches will auch gelernt sein, wenn man Köchin oder Koch werden will. Angehende Kaufleute konnten bei einem Quiz ihr Verwaltungskönnen prüfen. Schließlich sorgte die Foto-Box für den Spaßfaktor und ein Erinnerungsbild.

Nur positives Feedback

Katarzyna Kocaj, Imke Steffen, Rebecca Sarnow und Daniel Schraven erhielten bereits jede Menge positive Rückmeldungen. Einer der Lehrer sagte nachher: “So einen Tag der offenen Tür habe ich noch nicht erlebt. Von der Organisation, über das Programm, bis hin zur Verpflegung, alles top. Das zeigt sich auch in der Stimmung, die hier herrscht. Die Schülerinnen und Schüler nehmen solche Veranstaltungen viel besser auf als Frontalunterricht in der Schule“. Die AWO-Ausbildungskoordinatorin Katarzyna Kocaj erhielt auch gleich eine Einladung, im kommenden April an einer der vier Schulen eine Berufsvorbereitungswoche mitzugestalten. Katarzyna Kocaj kommt der Bitte gern nach: „Ich lege großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden Schulen. Der Einsatz lohnt, denn ich nehme wahr, dass die Lehrerinnen und Lehrer großes Interesse an unserer Arbeit zeigen und sehen, welche beruflichen Perspektiven sich für junge Menschen im Bereich der Pflege ergeben.“

Teams legten sich ins Zeug

Das große Lob gaben die Organisator/innen gern und reichlich weiter: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Auszubildenden und Praktikanten haben mit Freude und Engagement dazu beigetragen, dass der Tag ein voller Erfolg wurde. Ein riesen Dankeschön dafür. Sie haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt.“

Zudem war der Praxis-Tag ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit innerhalb der AWO-Teams: Beschäftigte der AWOcura-Seniorenzentren Ernst Ermert und Im Schlenk in Wanheimerort, der Ambulanten Pflege bei der AWOcura sowie der Serva sorgten für einen ganz besonderen Tag. Das Fachseminar für Altenpflege der AWO-Oberhausen war ebenfalls vertreten. Fünf Praktikantinnen und Praktikanten aus dem Gertrud Bäumer Berufskolleg arbeiteten tatkräftig mit und haben zum Beispiel mit frischen Waffeln eine süße Pause beschert.

Blieben da Wünsche offen? Ja, genau einer! „Können Sie das das nächste Jahr wieder machen?“ Diese Anfrage kam bereits von den Schulen nach dem Tag der offenen Tür im AWO-Haus in Duissern. Die Antwort fällt Katarzyna Kocaj leicht: „Ja, wir wollen das gern wiederholen.“

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