AWO-Duisburg begrüßt Entscheidung zur Corona-Prämie

AWO-Duisburg begrüßt Entscheidung zur Corona-Prämie

DUISBURG (28.05.2020). Beifall ist gut. Klingende Münze ist besser. Veysel Keser, der Geschäftsführer der AWO-Duisburg, begrüßt, dass sich Bund und Land über die Finanzierung der Corona-Prämie geeinigt haben.

„Sobald alle Modalitäten bekannt sind, werden wir diese Anerkennung für die außergewöhnlichen Belastungen in der Corona-Krise an unsere Beschäftigten auszahlen“, sagt der AWO-Geschäftsführer.

Bereits vor einigen Wochen hatte Veysel Keser angemahnt, dass man es bei dieser Sonderzahlung nicht bei einem Versprechen belassen dürfe. Inzwischen haben sich Bund und Land darauf verständigt, wie dieser „klingende Beifall“ finanziert werden und wer ihn bekommen soll.

Veysel Keser sagt dazu: „Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht. Wir als Arbeitgeber werden uns nun sofort daran machen, die entsprechenden Regelungen umzusetzen. Denn wir wollen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht unnötig lange auf ihre Prämie warten müssen.“ Der Geschäftsführer hob dabei noch einmal hervor, dass sich die Kolleginnen und Kollegen mit großer Motivation den Herausforderungen stellen.

„Ich erinnere noch einmal daran, wie schnell wir in der Lage waren, die Beschlüsse der Landesregierung zur Öffnung unserer Häuser für Besucher umzusetzen“, sagt Veysel Keser. Die genauen Vorgaben seien kurz vor dem Muttertag sehr kurzfristig gekommen. „Die Verantwortlichen in unseren Häusern haben sich dann enorm ins Zeug gelegt, damit möglichst viele Angehörige ihre Lieben wiedersehen konnten. Das war für die Kolleginnen und Kollegen ein echter Kraftakt“, so der AWO-Geschäftsführer weiter.

Lob für die Angehörigen

Er wolle dabei ebenfalls ein Lob weitergeben, das von den Heimleitungen und den Sozialen Diensten an ihn herangetragen worden sei: „Die Angehörigen haben mit viel Verständnis und mit großer Disziplin auf die zum Teil sehr detaillierten Vorgaben reagiert und sie umgesetzt. Das hat die Aufgabe erleichtert, wie mir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versichert haben.“ Die Besuchsregelungen funktionieren inzwischen so reibungslos, dass die AWOcura von einer Art Normalität und Alltag sprechen könne. Bei der Bewältigung der Krise sei das ein wichtiger Fortschritt, so Keser, denn das Besuchsverbot habe viele Bewohnerinnen und Bewohner enorm belastet.

Öffnung mit gebotener Vorsicht umsetzen

Die zurückgehenden Infektionszahlen erlauben ein Stück mehr Freiheit. Das sei gut und richtig. Zugleich bleibe Vorsicht geboten. Nach wie vor bestehe Aufklärungsbedarf, wie die Corona-Regeln einzuhalten seien, so Veysel Keser. Das Projekt Straßenpatenschaften in Hochfeld, das die AWO-Integration im Mai gestartet habe, trage die notwendigen Informationen direkt an die Menschen. „Und dabei können wir auf die guten Kontakte der Menschen aus den jeweiligen Communities zählen“, betont der AWO-Geschäftsführer.

Die weitere Öffnung der AWO-Familienbildung sei ein weiteres Signal für die neue Normalität. Veysel Keser: „Viele Eltern haben darauf gewartet, endlich wieder mit ihren Kindern in einen unserer Babyclubs gehen zu können. Das machen wir möglich – auch hier mit weiterhin gebotener Vorsicht.“  Was ihm ebenfalls positiv auffalle: Die Kursleiterinnen beweisen zusätzlich Kreativität und nutzen neue Formate wie Videochats für virtuelle Spiel- und Singkreise. „Auch in diesem Bereich wird deutlich: Wir als AWO fühlen uns den Menschen verbunden und das weckt Initiative und Ehrgeiz. Auch dafür sage ich heute einmal danke.“    
 

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