AWO-Fahrradwerkstatt: Erfolgreiches Sicherheitstraining an der Grundschule Henriettenstraße

AWO-Fahrradwerkstatt: Erfolgreiches Sicherheitstraining an der Grundschule Henriettenstraße

DUISBURG (02.10.2019). Die Fahrradwerkstatt auf dem AWO-Bauspielplatz sorgte für „mehr Licht“. An der Katholischen Grundschule Henriettenstraße (KGS) in Marxloh machten die ehrenamtlichen Monteure die Räder der Kinder fit für die dunkle Jahreszeit.

Die Integrationsagenturen Neumühl und Marxloh arbeiteten dabei Hand in Hand mit dem ADFC und der Bürgerstiftung Duisburg. Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Beleuchtung rettet Leben!“ Achim Arians, der Zweiradmechaniker-Meister im Team, war extrem gefragt. Er reparierte, was reparabel war. Achim Arians: „Das vorhandene Material war erwartungsgemäß schlecht. Es gab viele aufgeplatzte spröde Reifendecken und andere Mängel. Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, das Vorder- und Rücklicht an den Rädern ans Leuchten zu bringen. Im Herbst und Winter müssen die Kinder auf ihren Rädern gesehen werden.“

Zum Thema Sicherheit fiel ebenfalls auf: Bei dem Fahrsicherheitstraining mussten die Kinder zwingend einen Helm tragen, wobei aufgefallen ist, dass das Bewusstsein für den Helm fast gar nicht bestand. Von den 30 Kindern hatten nur zwei Kinder einen eigenen Helm. Wobei einer der Helme an den Riemen im Dreieck unter dem Ohr völlig verworren war. Wirklichen Schutz bot dieser Helm nicht.

Oxana Wolf von der Integrationsagentur Neumühl zog eine positive Bilanz des Fahrradtages an der Schule in Marxloh: „Die Kinder fuhren mit viel Spaß einen Parcours, der aus Slalom, engen Kurven und einer sich verengenden Fahrbahn bestand. Man braucht Geduld und Zeit mit den Kindern, dann klappt es. Uns gegenüber waren die Schülerinnen und Schüler sehr respektvoll.“ Oxana Wolf ergänzte: „Die Kinder waren interessiert und letztlich auch mit dem Tag zufrieden und glücklich und wollten gar nicht mehr aufhören.“

ADFC-Mitglied Wolfgang Voßkamp berichtete: „Die Veranstaltung würde ich insgesamt als sehr gelungen bezeichnen. Die Kinder waren aufgedreht, aber im Großen und Ganzen war ich positiv überrascht. Mit einer Ausnahme: Zwei Jungen haben sich gerauft. Immerhin, das einfühlsame Machtwort der Lehrerin wirkte.“

Das Integrationsteam plant schon für die Zukunft gemeinsam mit der AWO-Integration und den Kooperationspartnern der Henriettenschule weitere Veranstaltungen, um bei den Kindern dauerhaft mehr Bewusstsein für Sicherheit zu schaffen. Oxana Wolf: „Das war eine gute und gelungene partnerschaftliche Aktion, und wir freuen uns auf die Fortsetzung.“

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