AWO-Integration informierte rumänischen Botschafter über das Netzwerk der Hilfe

AWO-Integration informierte rumänischen Botschafter über das Netzwerk der Hilfe

DUISBURG (12.07.2018). Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir besucht der rumänische Botschafter Emil Hurezeanu das AWO-Zentrum Nord in Hamborn.

Zum Abschluss des Treffens mit rumänischen Zuwanderern sowie Daniela Tudorache und Joachim Krauß von der AWO-Integration gaben die Gäste am Mittwochnachmittag eine Pressekonferenz im AWO-Zentrum.

Joachim Krauß, Leiter der Arbeitsgruppe Migration und Integration bei der AWO-Integration, rückte dabei positive Entwicklungen bei der Zuwanderung aus Südosteuropa in den Blick: „Es gibt inzwischen 1.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftige mit ihren Familien in Duisburg.“ In Duisburg leben derzeit etwa 8.500 Zuwanderer aus Rumänien. Die Aufgabe der AWO-Integration beschrieb Joachim Krauss dabei ebenfalls: „Es ist wichtig, die Menschen zu unterstützen, damit sie hier Fuß fassen können.“

Einen Beitrag dazu leistet nicht zuletzt das kommunale Netzwerk rumänisch-sprachiger Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Träger tauschen sich auf Initiative der AWO-Integration in dieser Kooperation aus. Daniela Tudorache und Joachim Krauß stellten das Netzwerk der Hilfe dem Botschafter vor.

Joachim Krauß erläutert die Initiative: „Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter leisten Enormes, um die Lebensverhältnisse der Zuwanderer aus Südosteuropa zu verbessern. Was wir und wie wir es in Kooperation tun, das konnten wir dem Botschafter an diesem Nachmittag präsentieren.“

Die AWO-Integration betreibt zudem auf Initiative des Landes eine Clearingstelle. Dabei geht es darum, den Krankenversicherungsstatus von Zuwanderern zu klären und ihnen damit eine medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Mahmut Özdemir hob vor allem auf den Erwerb von Sprachkenntnissen bei der Integration der Zuwanderer ab: „Nur bei dem, der mich versteht, kann ich mich auch verständlich machen.“ Er nahm die Zuwanderer in die Pflicht, Deutsch zu lernen. Zugleich machte er deutlich, dass die Gesellschaft in Deutsch- und Integrationskurse investieren müsse.

Etwa 20 Neu-Bürger trafen sich ebenfalls im AWO-Zentrum Nord mit ihrem Botschafter Emil Hurezeanu. Sie beschrieben dabei auch ihre Sorgen und Bedürfnisse und an welchen Stellen sie sich mehr Hilfe von ihrem Heimatland erhoffen.

Daniela Tudorache bilanzierte den AWO-Nachmittag im Rahmen des offiziellen Duisburg-Besuchs des Bürgermeisters positiv: „Wir konnten zeigen, was hier vor Ort passiert. Wir haben zudem den Dialog mit den Menschen aus Rumänien und ihrem Botschafter ermöglicht. Denn es ist gut, wenn wir sagen, was zu tun ist. Noch besser ist es aber, wenn die Betroffenen für sich selbst sprechen. Das ist uns gelungen.“

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