AWOcura-Abschiedskultur findet internationale Beachtung

AWOcura-Abschiedskultur findet internationale Beachtung

DUISBURG (10.01.2018). Das AWOcura-Modell für Sterbebegleitung in Seniorenzentren findet über die Grenzen von Deutschland hinaus Interesse.

Jens Rockhoff, Heimleiter des AWO-Hauses in Rheinhausen, und Jutta Muntoni, Leiterin des Sozialen Dienstes des AWOcura-Seniorenzentrums Im Schlenk, stellen das Konzept Ende Januar in Wien vor. Sie nehmen als Referenten an der Konferenz „Tod und Trauer am Arbeitsplatz!“ teil. Die österreichische Gewerkschaft vida veranstaltet den eintägigen Kongress in der ÖGB-Zentrale in Wien.

Jens Rockhoff hält einen Impulsvortrag zu Beginn des Treffens. Jutta Muntoni spricht in ihrem Beitrag über die Wirkung von Tod und Trauer auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen. Sie nimmt dabei ebenfalls in den Praxisblick, wie eine geeignete Sterbekultur auch das Personal in einem Seniorenzentrum entlastet. Ein respektvoller und würdiger Abschied dient zunächst und vor allem dem Menschen in seiner letzten Lebensphase selbst sowie den Angehörigen. Doch auch die Pflegerinnen und Pfleger profitieren von einem verlässlichen Rahmen, der ihnen Sicherheit im Umgang gibt und ihre eigene Betroffenheit respektiert.

Jens Rockhoff sieht die Einladung nach Österreich als ein Zeichen der Anerkennung für die bundesweit bekannte gute Arbeit in den fünf AWOcura-Seniorenzentren in Duisburg: „Herr Traschkowitsch, von der Gewerkschaft vida, ist verantwortlich für die Trauerkonferenz. Er ist durch die Grundpositionen des AWO-Bundesverbandes für eine Sterbe- und Abschiedskultur in der Altenpflege auf uns aufmerksam geworden und hat dann die AWOcura kontaktiert, um uns als Referenten für seinen Kongress zu gewinnen.“  

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