AWOcura unterschreibt Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

AWOcura unterschreibt Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

DUISBURG (07.02.2019). Geschäftsführerin Wilma Katzinski hat am Mittwoch für die AWOcura gGmbH unterschrieben. Die Unterzeichnung der Charta war Teil eines Fachtages zur Hospizkultur und Palliativversorgung im Altenheim.

Die AlzheimerGesellschaft veranstaltete das Treffen der Expertinnen und Experten im Duisburger Rathaus. Vorsitzende der AlzheimerGesellschaft ist Bettina Vootz, Leiterin des Bereichs Seniorenzentren bei der AWOcura.

Die Unterschrift durch die unterschiedlichen Netzwerkpartner bezeichnete Bettina Vootz in ihrer Einladung zum Fachtag als „symbolischen Akt“. Für die AWOcura gilt das in hohem Maße. Bettina Vootz hatte an der Entwicklung der nationalen Handlungsempfehlung mitgearbeitet.

Die fünf Seniorenzentren der AWOcura arbeiten bereits nach den Vorgaben der Charta. Bettina Vootz wurde gerade wegen ihrer praktischen Erfahrung für die bestmögliche Versorgung von Sterbenden und Schwerstkranken in die zuständige Arbeitsgruppe berufen.

Die Bereichsleiterin bei der AWOcura beschreibt, was die Charta ausmacht: „Unser Palliativ-Konzept ist ganzheitlich. Es geht nicht allein um schmerzstillende Mittel oder Medizin. Es geht vor allem um die Würde jedes Menschen und um Respekt vor seinem Leben bis zuletzt. Zu dieser Würde gehört es auch, den Willen der Personen zu erfragen und dann zu respektieren.“

„Auch wenn wir die Inhalte der Charta bereits leben, wollten wir mit der Unterschrift ein Zeichen setzen“, sagte Wilma Katzinski am Mittwoch. Der Fachtag selbst setzte Impulse, mehr zu leisten als eine Unterschrift. Das Thema „Das Netzwerk – Die Charta – Und wir“ ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mehr über die Inhalte der Charta sowie die Umsetzung innerhalb des Duisburger Netzwerks in der Altenhilfe zu erfahren. Zu den Partnern gehören unter anderem das DRK, die Evangelische Altenhilfe und das Sana Seniorenzentrum in Duisburg.

Das Grußwort des von Bettina Vootz moderierten Fachtages sprach Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Jutta Muntoni, ausgebildete Sterbeamme im AWOcura-Seniorenzentrum Im Schlenk, leistete in einer Doppelrolle einen Beitrag zum Gelingen des Fachtages. Sie sprach über die Leistungen des Beraterteams innerhalb des Netzwerks. Darüber hinaus griff die Musikerin zum Ausklang des Fachtages und zur Einstimmung auf den informellen Teil zur Gitarre.

Im Foto von links: Beigeordneter Dr. Ralf Krumpholz, Dezernatsleiter für Integration, Sport und Gesundheit, Verbraucherschutz und Feuerwehr, Dr. Dieter Weber, Leiter Gesundheitsamt, Hans Müller, Amt für Soziales und Wohnen, Dr. Birgit Weihrauch, Staatsrätin a. D., Peter Leuker, Geschäftsführer Evangelische Altenhilfe, Wilma Katzinski, Bettina Vootz

 

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