Darauf ist Verlass: die Schulsozialarbeit der AWO-Duisburg

Darauf ist Verlass: die Schulsozialarbeit der AWO-Duisburg

DUISBURG (03.02.2022). Die Schulsozialarbeit der AWO-Integration leistet einen wertvollen Beitrag in den Grundschulen. Während der Lockdowns musste das Angebot fast vollständig neu angepasst werden.

Mit viel Einsatzbereitschaft und Kreativität ermöglichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kindern und ihren Familien auch nach zwei Jahren Pandemie eine wichtige Konstanz im Alltag.

In acht Duisburger Grundschulen bietet die AWO-Duisburg mit erfahrenen sozialpädagogischen Fachkräften Beratungen und Hilfe bei Erziehungsfragen, schulischen Schwierigkeiten und problematischen Lebenslagen an. Unterstützt wird sie dabei von den Schulen selbst, aber auch von Institutionen der Stadt Duisburg.

Der Schwerpunkt der Schulsozialarbeit liegt auf einem positiven Umgang mit Vielfalt, dem Ausgleich von sozialer Benachteiligung und der Schaffung von Voraussetzungen zu Bildung und Teilhabe. Durch Angebote für die soziale Entwicklung wie z. B. im Bereich der Gewaltprävention werden die Kompetenzen der Kinder gestärkt und gefördert. In kleinen Gruppen lernen sie so Teamfähigkeit, Toleranz und Selbstbehauptung.

Die Schulsozialarbeit richtet sich mit ihren Unterstützungs-, Hilfs- und Beratungsleistungen aber auch in besonderem Maße an die Sorgeberechtigten und fungiert als Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe.

Als die Corona-Pandemie 2020 begann und die Schulen schlossen, musste die Arbeit von einem Tag auf den anderen anders angegangen werden. „Die wichtigste Frage war: Wie erreichen wir jetzt die Familien?“, so beschreibt Dominik Herrmann (Foto), Teamleiter der Schulsozialarbeit bei der AWO-Duisburg und Ansprechpartner an der Grundschule in Laar, den alles entscheidenden Ansatz im ersten Lockdown.

Für viele Schülerinnen und Schüler begann damals eine schwierige Zeit, vor allem, wenn die Lebensumstände auch vorher schon nicht einfach waren.

Dominik Herrmann und seine Kolleginnen und Kollegen wurden einfallsreich. So sammelte man beispielsweise Spenden, um „Kreativ-Beutel“ mit Beschäftigungsmaterial für die Kinder zu packen und in die Familien zu bringen. Es wurden Notbetreuungen und Hausbesuche organisiert und durchgeführt, Lernbrücken geschaffen und Sorgentelefone eingerichtet.

Auf nachmittäglichen Spaziergängen kamen Dominik Herrmann und sein Kollegium mit Eltern und Kindern ins Gespräch und konnten gezielt Hilfe anbieten. Hilfe, die dankend angenommen wurde. „Die Resonanz auf unsere Aktivitäten war sehr gut, wir haben gemerkt, dass wir damit genau richtig lagen. Die Bestätigung tat uns gut, denn es war ein großer Kraftakt“, so Dominik Herrmann weiter.

Auch, wenn die Schulen seit Längerem wieder geöffnet sind, ist die „alte Normalität“ noch weit weg. Gerade mit den sich ständig wechselnden Vorgaben und Bestimmungen hat die Schulsozialarbeit weiter zu kämpfen.

Wie wichtig die Arbeit an den Schulen ist, macht Dominik Herrmann deutlich: „Wir sind mit unseren Angeboten und unserem breit aufgestellten Netzwerk unverzichtbar für die Schulen, für die Kinder und für deren Familien. Wir machen soziale und kulturelle Teilhabe möglich und sind eine wichtige Konstante vor Ort - nicht nur für die Kids, sondern auch für die Schulleitungen. Und genau das ist auch der Antrieb, der Kraft gibt, immer weiterzumachen und Möglichkeiten zu schaffen.“

 

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