Dem Vorsitzenden Walter Appelrath liegt der AWO-Ortsverein Duisburg-Süd am Herzen

Dem Vorsitzenden Walter Appelrath liegt der AWO-Ortsverein Duisburg-Süd am Herzen

DUISBURG (06.12.2018) Gestern war Tag des Ehrenamts. Üblicherweise stellt man da Menschen vor, die auf außergewöhnliche Weise bürgerschaftliches Engagement leisten.

Die AWO-Duisburg rückt in diesem Jahr Walter Appelrath (im Foto rechts) ins Rampenlicht. Der 63-jährige ist der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Duisburg-Süd mit 204 Mitgliedern.

Daran ist auf den ersten Blick nichts Besonderes, ein Funktionärsamt eben. Aber es lohnt ein zweites Hinschauen und ein genaues Zuhören. Der engagierte Ungelsheimer erzählt, was er gerade aktuell auf seinem AWO-Plan hat: „Die Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung steht unmittelbar bevor. Das Rahmenprogramm mit vielen organisatorischen Feinheiten bleibt bis zum Schluss immer wieder eine schöne Herausforderung.

Am Sonntag war Aufräumtag. Tische und Stühle mussten dem Sperrmüll geopfert werden. Wir haben tolle T-Shirts bestellt, weil die AWO 2019 ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Auf unserem Sommerfest und unserer alljährlichen Busfahrt werden wir die AWO würdigen und uns entsprechend präsentieren.

Ich besuche unsere Mitglieder im Krankheitsfall zu Hause und selbstverständlich auch im Seniorenheim.

Dazu kommen die Vorbereitungen der Vorstandssitzungen, das Pflegen der Mitgliederliste, das Nachhalten der Vorstandsbeschlüsse und vieles mehr. Was leicht deutlich wird: „Ohne diese Kernerarbeit gäbe es keinen Ortsverein.“

In Summe beschreibt der Chef des Ortsvereins die Aufgabe so: „Ein Vorsitzender behält den Überblick.“ Freilich, genau das macht Walter Appelrath so herausragend als einer von über 670 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler bei der AWO-Duisburg.

Ein Mensch, der in der Öffentlichkeit gern mit dem Wort Funktionär beschrieben wird, ist jemand mit einer bestimmten Aufgabe: Sie oder er sorgen dafür, dass die Dinge funktionieren. Walter Appelrath weiß das sehr genau. Seit 41 Jahren ist er Funktionär. „Ich habe als Kassierer angefangen. Damals haben wir den Mitgliedsbeitrag noch persönlich an der Tür eingesammelt und Flugblätter mit unserem Programm verteilt“, erinnert er sich an die Anfänge.

Seit neun Jahren führt er den Ortsverein. Nicht allein, sondern mit einer starken Mannschaft: Seine Stellvertreterin ist Walburga von Büttner. Ihr Ehemann Wolfgang führt das Protokoll. Bärbel Siegmann-Bartsch die Kasse. Die vier Beisitzer sind Alfred Schenk, Lotti Grossendorf, Karin Löhn und Ulla Kleinwegen. Walter Appelrath: „Man darf nicht alles selbst machen. Im Team geht es einfacher und macht mehr Spaß.“

Warum stellen sich diese AWO-Mitglieder der Verantwortung? „Weil es uns eine große Freude ist, wenn wir anderen ein paar schöne Stunden schenken können“, sagt Walter Appelrath ganz spontan. Und weil die Arbeit Gestaltungsspielräume öffnet: Das ist nun schon was, wenn man das Jubiläum 50 Jahre Ungelsheim verantwortlich mitorganisieren kann oder den Fußball-Kindern des VfL Duisburg-Süd AWO-Trikots schenken darf oder zwei Flüchtlingen, die sich in der Schule besonders kümmern, mit Fahrrädern mobil macht. Mittendrin statt nur dabei, vorangehen statt folgen.

Gestaltungsräume öffnen sich auch auf andere Weise: Walter Appelrath arbeitet im AWO-Kreis- und Bezirksvorstand mit. „Ich bereite mich auf die Sitzungen gut vor, denn ich bin kein Abnicker, sondern diskutiere gern mit“, erklärt er.

Für sein Engagement hat er vor Jahren die Marie-Juchacz-Medaille bekommen, das ist die höchste Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt. Ja, die Wertschätzung hat ihn angespornt.

Und dann sagt er es gleich noch einmal, warum er sich seit vielen Jahren so intensiv engagiert: „Am schönsten ist für mich, wenn ich anderen eine Freude machen und als Vorsitzender eines AWO-Ortsvereins viel bewirken kann.“

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