Eine Tasse Glühwein zum Abschluss der Gewerke auf dem AWO-Ingenhammshof

Eine Tasse Glühwein zum Abschluss  der Gewerke auf dem AWO-Ingenhammshof

DUISBURG (12.09.2019). Noch vor Weihnachten können die Arbeiten am Neu- und Wiederaufbau auf dem AWO-Ingenhammshof abgeschlossen sein.

Davon zeigte sich der Architekt Arnd Blömer bei einer Baustellen-Begehung am vergangenen Montag in Meiderich überzeugt. 

Die Stallungen, die zum Lernbauernhof der AWO-Integration in Duisburg-Meiderich gehören, waren bei einem Feuer im Herbst 2013 zerstört worden. Inzwischen befinden sich die langwierigen Arbeiten an der Wiederherstellung auf der Zielgeraden. Um den Termin zu halten, ist freilich ein echter Endspurt notwendig. Auch darüber informierte der leitende Architekt aus Neudorf beim Besuch der Baustelle die AWO-Verantwortlichen.

Der AWO-Geschäftsführer Veysel Keser sowie Philipp Thelen, Geschäftsführer der AWO-Integrations GmbH, Prokurist Dirk Franke sowie Margarete Haseke, Leiterin des AWO-Ingenhammshof, sprachen mit den Fachleuten vor Ort über den Baufortschritt und die weiteren Maßnahmen.

Die Kosten für den Wiederaufbau werden weitgehend von der Feuerversicherung getragen. Zugleich investiert auch die AWO-Duisburg selbst in den Bauernhof mitten in der Großstadt.

Der AWO-Ingenhammshof ist vor allem für Kinder ein Treffpunkt und Natur-Erlebnisort. Zusätzlich zu den Stallungen für Schafe und Rinder sind auch die Seminar- und Übernachtungsräume, zum Beispiel für Kindergartenkinder, inzwischen im Rohbau fertig. Dort, wo früher der Heuboden war, ist nun eine große Lagerfläche entstanden. Darüber hinaus erhalten die Fahrzeuge und Geräte des AWO-Hofs einen sicheren Abstellplatz.

Alle wesentlichen Gewerke für den Innenausbau und die Fassaden-Arbeiten sind beauftragt. Das sei durchaus eine Herausforderung angesichts des derzeitigen Handwerker-Mangels gewesen, wie Arnd Blömer  erläuterte. Die Planungen und die Umsetzung für die Gestaltung der Stallungen werden in diesen Tagen angegangen.

AWO-Geschäftsführer Veysel Keser sagte nach dem Besuch auf der Baustelle: „Es hat lange gedauert, die Schäden nach dem Brand zu beheben. Zum Glück sehen wir nun, dass die Arbeiten zu einem Abschluss kommen. Der AWO-Ingenhammshof ist wichtig für den Stadtteil und für Duisburg. Deshalb haben wir selbst investiert, um die Möglichkeiten zu erweitern.“

Margarete Haseke ergänzt: „Wir machen Gutes noch besser. Auch wenn es hart ist, über lange Zeit eine Baustelle auf dem Hof zu haben. Das Ergebnis rechtfertigt hoffentlich alle Einschränkungen.“

Dirk Franke beschreibt die Herausforderungen: „Wir mussten uns mit der Versicherung auseinandersetzen. Zusätzlich haben wir zahlreiche Vorschriften, zum Beispiel für den Tierschutz, aber auch für den Brandschutz, zu beachten.“

Philipp Thelen ergänzt: „Es ist gut, dass wir nun einen konkreten Termin haben. Zur Übergabe stoßen wir dann mit einer Tasse Glühwein an.“

Foto von links: Philipp Thelen, Veysel Keser, Margarete Haseke, Arndt Blömer, Dirk Franke, Hendrik Ostermann, Johannes Bathen

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