FORUM Demenz: Erste Hilfe gegen das Vergessen

FORUM Demenz: Erste Hilfe gegen das Vergessen

DUISBURG (20.05.2021). Demenz stellt Familien und Beziehungen vor Herausforderungen. Um frühzeitige Hilfe und Entlastung kümmert sich das FORUM Demenz der AWOcura.

Viele Menschen mit Demenz leben so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld und werden von Angehörigen gepflegt. Die Konstanz des Gewohnten wirkt sich positiv aus und gibt den Erkrankten Sicherheit.

Die Mitarbeiterinnen des FORUM Demenz kennen die besonderen Herausforderungen, vor die die Betroffenen und deren Familien, Freunde und Bekannte täglich gestellt werden. Mit ihrer Erfahrung und dem umfangreichen Unterstützungsnetzwerk stehen sie Hilfesuchenden in jeder Phase der Erkrankung zur Seite. Es werden Behandlungschancen aufgezeigt, finanzielle Aspekte geklärt und Möglichkeiten zur Entlastung ermittelt.

Elisabeth Weber (Foto), die das FORUM Demenz leitet, kennt die Nöte des direkten Umfelds von Betroffenen: „Demenz bringt oftmals eine Vielzahl von Problemen und Fragen rund um die Versorgung oder das Verhalten des erkrankten Familienmitglieds mit sich. Manche Dinge müssen die Angehörigen von Grund auf lernen, damit ein Zusammenleben gut klappen kann.“

Seit 2003 engagieren sich die Mitarbeiterinnen des Forums für dieses wichtige Anliegen. Ihre Erfahrung fließt direkt in die Beratung ein und sie können den Ratsuchenden schnelle Hilfe, wertvolle Kontakte und einfach umzusetzende Maßnahmen an die Hand geben.

„Unsere Hilfe geht aber darüber hinaus“, ergänzt Elisabeth Weber. „Wir unterstützen aktiv bei der Versorgung, auch in akuten Situationen, aber wir legen auch ganz bewusst Wert darauf, dass die Menschen einen guten Umgang miteinander lernen, dass es um sie als Personen geht.“

Daraus schöpft sie auch ihre Kraft im Arbeitsalltag. Sie sieht, wie hilfreich die Gespräche für Betroffene und Angehörige sind und wie viel weniger allein gelassen sie sich durch die Inanspruchnahme der Angebote des FORUM Demenz fühlen.

Auch in der Corona-Pandemie ist Elisabeth Weber für Hilfesuchende im Einsatz, manche Familien begleitet sie schon seit vielen Jahren. „Das persönliche Gespräch, gerade am Anfang, ist sehr wichtig. Man muss sich kennenlernen“, beschreibt sie den ersten Kontakt. Mit Maske, Abstand und Frischluft ist das auch unter Pandemie-Bedingungen möglich. „Alternativ haben wir auch viel telefoniert.“

Eine Kontaktaufnahme, egal auf welchem Weg, lohnt sich in jedem Fall, denn das gute Gefühl, in einer schwierigen Lebensphase nicht allein zu sein, bekommt man im FORUM Demenz auf vielfältige Art und Weise. Elisabeth Weber freut sich über einen Anruf unter 0203 3095-675. 

Zum Foto: das entstand vor Corona-Zeiten

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