Freiwilliges Soziales Jahr in der ambulanten Pflege

Freiwilliges Soziales Jahr in der ambulanten Pflege

DUISBURG (08.10.2020). Per Dreisprung zum Wunschberuf: Indira Bakhshi will Pflegefachfrau werden. Nach einem Praktikum bei der AWOcura hat die 16-jährige Hombergerin am 1. August ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der ambulanten Pflege bei der AWOcura begonnen.

Der nächste Karriereschritt steht bereits fest: Für den kommenden Herbst ist der Start in die Pflegeausbildung terminiert. 

Die Berufswahl ist Indira Bakhshi nicht sonderlich schwer gefallen. „Ich wusste schon immer, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Pflege ist da genau das Richtige für mich.“ Der Weg zur AWO-Duisburg fiel ebenfalls nicht schwer. „Während der Schulzeit musste ich ein Praktikum machen. Die AWO sieht man überall in der Stadt. Da habe ich dort einmal nachgefragt“, berichtet die frühere Schülerin des Franz-Haniel-Gymnasiums.
 
Anfang des Jahres war die Schülerin zunächst für zwei Wochen in der AWOcura-Tagespflege im AWO-Arkadenhof in Hochheide. Danach absolvierte sie eine weitere Praxiswoche in der ambulanten Pflege, die für den Westen der Stadt ebenfalls in Hochheide ihr Büro hat. „Damals war mir schon klar, dass ich eine Ausbildung in diesem Bereich machen möchte“, sagt Indira Bakhshi. Mit der Ausbildungskoordinatorin Katarzyna Kocaj besprach die Schülerin den geeigneten Weg zum Ziel. 

Der Rat: Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und den Alltag im Beruf aus erster Hand und nachhaltig kennenzulernen. Indira Bakhshi nutzte die Chance und hat bereits viel Positives zu berichten. Zum Beispiel: „Meine Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr, sehr lieb aufgenommen.“ Ebenfalls sehr wichtig: „Meine Praxisanleiterin Yasmin Atito hat mich langsam an meine Aufgaben herangeführt. Ich konnte erst einmal in Ruhe schauen und dann aber auch sehr schnell wirklich mitarbeiten.“ 

Auf der Tour übernimmt sie unter anderem das Waschen der Seniorinnen und Senioren. Sie hilft beim Anziehen und streift die Stützstrümpfe über die Beine. Mit der Nähe zu den Menschen hat sie kein Problem. Ganz im Gegenteil: „Ich mag den herzlichen Umgang und die Möglichkeit, mal ein gutes Wort zu verlieren.“

Indira Bakhshi hat ihre Aufgabe unter den besonderen Bedingungen der Pandemie begonnen. „Ich musste mich erst einmal darauf einstellen, den ganzen Tag eine Maske zu tragen. Es ist auch ungewohnt, dass unsere Kundinnen und Kunden immer ihre Maske aufsetzen müssen, wenn wir kommen. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Das ist alles nicht so schwierig, wie man sich das vorstellt“, sagt die FSJlerin und kann dies auch über alle weiteren Hygienevorschriften berichten. 

Und ein weiterer Gewöhnungseffekt war ebenfalls notwendig: Um 5 Uhr schellt der Wecker und um 6:30 Uhr beginnt die Tour. Immerhin, gegen 12 Uhr ist die Tour gefahren. Da bleibt genug Zeit für alles, was so ein Tag noch zu bieten hat. 

Was Indira Bakhshi bereits jetzt weiß: „Pflege liegt mir. Das ist mein Beruf.“ Anderen Interessentinnen und Interessenten gibt sie mit auf den Weg: „Es ist kein einfacher Job, aber trotzdem kann ich ihn jedem ans Herz legen.“ 

Die AWO-Duisburg öffnet gern weiteren jungen Frauen und Männern die Tür zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr. Bewerbungen sind herzlich willkommen bei Evelyn Wallstab, Telefon: 0203 3095-526, E-Mail: wallstab@serva-duisburg.de. 

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