Krippenerfahrung: Bethlehem-Pilger im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden

Krippenerfahrung: Bethlehem-Pilger im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden

DUISBURG (08.01.2020). Die Weihnachtszeit neigt sich dem Ende entgegen. So schnell mag man sich dennoch nicht in den Alltag einfinden. Das spürte auch Renate Kout am vergangenen Sonntag im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden.

Die Tour „Krippenerfahrung“ der Kirchen in Dinslaken machte am Sonntag in Walsum und an der biblischen Szene im Foyer des AWO-Hauses Station.

Über 40 „Bethlehem-Pilger“ kamen und ließen sich von der Künstlerin erklären, wie das Jesuskind in den offenen Stall auf der Rudolfstraße kam. Sie stellte ihnen ebenfalls das Bett aus Wünschen vor, in dem das Jesuskind seit Heiligabend liegt. Bis dahin blieb das Bett aus Heu und Stroh für das Jesuskind leer.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des AWOcura-Seniorenzentrums auf der Rudolfstraße in Walsum konnten ihre Gedanken zum Fest auf Papierstreifen schreiben. Diese „Strohhalme“ wurden dann in die Krippe gelegt. Sie betten und tragen in gewisser Weise das Jesuskind. Was haben sich die Seniorinnen und Senioren gewünscht?

Die Wunschzettel sind mitunter ganz konkret, andere sind wieder eher grundsätzlich. Gesundheit war ein wichtiges Anliegen. Ein Bewohner bat um „mehr Geld“, eine andere Bewohnerin würde sich über „viele lustige Momente“ freuen. Andere Bitten waren sehr präzise: „Eine Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Gruppe am Nachmittag“ oder ein „Kaffeetrinken am Rhein.“

Im Rahmen der Krippenerfahrung stellte die Ehrenamtlerin Renate Kout die Gedanken hinter der „Wünsch-dir-was“-Aktion vor. Sie lud zudem die Besucher dazu ein, die zum Teil aus dem Duisburger Süden angereist waren, eigene Bitten und Wünsche formulieren. „Es war spannend, wie viele Menschen kamen und was sie alles wissen wollten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Krippenerfahrung waren von unserer Idee, das Kind auf die Wünsche zu betten, angetan“, sagte Renate Kout nach ihrem Krippen-Sonntag.

Hüseyin Karabulut, Teamleitung Haustechnik der Serva half ebenfalls mit Erklärungen weiter. Dass der neue Stern über Bethlehem sein Licht auf Maria und das Kind wirft, dafür hat Hüseyin Karabulut gesorgt. Dass der Brunnen vor dem Stall Wasser führt, auch dafür hatte der Serva-Fachmann ein geschicktes Händchen.

Renate Kout erweitert seit 2013 Jahr für Jahr ihr weihnachtliches Kunstwerk mit viel Liebe und kreativen Ideen. Ihre Krippe ist zur Attraktion für die Bewohnerinnen und Bewohner geworden. Mehr und mehr Gäste von außerhalb wollen sich das Ensemble anschauen. Die Kirchen in Dinslaken, deren  Tour „Krippenerfahrung“ in der Regel Gotteshäuser besuchen, haben deshalb das AWOcura-Seniorenzentrum zum achten Mal mit ins Programm genommen.

Die Besucher konnten ihre Eindrücke auch gleich schriftlich festhalten. Ein Gästebuch lud dazu ein, die ganz persönliche Krippenerfahrung mit anderen zu teilen. Seit 2013 machten über 350 „Bethlehem-Pilger“ im AWOcura-Seniorenzentrum Station.

Einen Eintrag ins Buch nahm Renate Kout selbst vor. Sie verabschiedete sich von allen Besucherinnen und Besuchern. „Die Krippe ist nun fertig und ich kann ihr nichts mehr hinzufügen. Damit ist meine Arbeit getan“, sagt sie. Zum Abschied schrieb die Künstlerin: „Ich wünsche allen zukünftigen Gästen weiterhin viel Freude an der Krippe. Genießen sie die vielen kleinen Details, die meine Krippenlandschaft leben lassen.“

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