Nach Karneval gehts weiter: Winterabschied auf Russisch auf dem AWO-Bauspielplatz

Nach Karneval gehts weiter: Winterabschied auf Russisch auf dem AWO-Bauspielplatz

DUISBURG (07.02.2018). Am Aschermittwoch ist keineswegs alles vorbei. Das Team des AWO-Bauspielplatzes in Neumühl (ver-)treibt’s noch einmal richtig bunt, und zwar am Samstag, 17. Februar, von 14 bis 17 Uhr.

Die AWO-Integrations gGmbH verjagt auf der Alexstraße 8 den Winter auf russische Weise. Das Fest „Masleniza“ steht für Musik und Lebensfreude, für Kinderlachen und fürs Verkleiden. Da fällt das „Winter Ade“ leicht und beginnt die Vorfreude auf den Frühling.

Gegen das Einheitsgrau helfen am bestem eine bunte Dekoration und farbenfrohe Folklore-Kleider. Weil sich Väterchen Frost vor herzerwärmender Fröhlichkeit fürchtet, haben sich Miriam Fastabend und Oxana Wolf von der AWO-Integration ein gute Laune-Programm ausgedacht. Verkleiden ist mehr als erwünscht. Große und kleine Tiger, Pippi Langstrümpfe und Yodas sind herzlich willkommen. Wer seine Schminke nach Karneval verbraucht hat muss keine Sorge haben: Das AWO-Team verwandelt mit Phantasie und Farbe die Kinder in Löwen, Prinzessinnen oder Clowns.

Kinder und Eltern können an unterhaltsamen Spielen und anderen Aktionen teilnehmen. Die Ponys und Esel stehen gesattelt für einen Ausritt bereit. Das Fest stellt die russischen Traditionen am Ende des Winters vor. Musik und Tanz gehören in jedem Fall dazu. Für die notwendige Stärkung sorgen Blinis, Würstchen, russische Spieße und selbstgemachter Kuchen.

Der Winterabschied Masleniza“ hat in Russland eine feste Tradition. Der Name bedeutet übersetzt „Butterwoche“ und verweist auf den Anfang der orthodoxen Fastenzeit, in der Butter noch gegessen werden darf. Der Termin – nahe an Karneval und Aschermittwoch - passt da in diesem Jahr sehr gut.

Der AWO-Bauspielplatz und die AWO-Integrationsagenturen zeigen inzwischen ebenfalls gemeinsam mit den russischen Zuwanderern im Stadtteil Schnee und Schmuddelwetter die kalte Schulter. Das Fest Masleniza hat seinen festen Platz im Programm. Und das aus gutem Grund: Zum Thema „Vertreibung böser Geister“ – damit ist nicht der Winter gemeint – gibt Miriam Fastabend noch einen Hinweis: „Der Familientag erinnert daran, wie gut das friedliche und freundliche Miteinander hier bei uns auf dem Bauspielplatz funktioniert. Damit setzen wir als AWO-Integrations gGmbH mit unserem Fest ein buntes, fröhliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und die Ausgrenzung von Zuwanderern.“

Weitere Informationen: Oxana Wolf, Miriam Fastabend, Telefon: 0203 5006713, 0203 580484.

 

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