Solidarität zeigen: Die AWO inmitten der Rettungskette für Menschenrechte

Solidarität zeigen: Die AWO inmitten der Rettungskette für Menschenrechte

DUISBURG (24.09.2021). Auf 16 Kilometern und mit rund 2.000 Menschen beteiligte sich Duisburg an der Aktion „#Hand in Hand - Rettungskette für Menschenrechte“, die am 18.09.2021 von Norddeutschland bis ans Mittelmeer ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen das Sterben auf den Fluchtrouten setzte.

Die Bewegung „Seebrücke“ hatte bundesweit aufgerufen, zusammenzustehen und auf die Situation der Flüchtenden im Mittelmeerraum aufmerksam zu machen. Die sinnbildliche „Rettungskette“ führte von Hamburg aus unter anderem über Hannover, Bielefeld, Köln, Koblenz, Mainz, Karlsruhe, Ulm und Füssen bis nach Österreich und weiter ins italienische Padua.

„Sicherer Hafen“ - die AWO steht vom Ehrenamt bis zur Führungsspitze für Gemeinschaft und Solidarität ein

Mit Bannern und Wimpelketten gerüstet, reihten sich unter Koordination von Stefanie Jerz, die seit zwei Jahren das Projekt Chancenpatenschaften bei der AWO betreut, Mitglieder des Arbeitskreises Flucht und Migration sowie ehrenamtliche Chancenpatinnen und -paten aus dem Sprachtreff Rheinhausen in die Menschenkette ein. Mit ihren Bannern warben sie dafür, Duisburg zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu machen und als Gemeinschaft für die Wahrung der Menschenrechte einzustehen.

In Wanheimerort nutzten die Teilnehmenden einer Fortbildung der AWO-Familienbildung im Kranichhof ihre Pause und schlossen sich der Aktion kurzerhand an.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO-Integration bildeten in Hochfeld am Brückenplatz und an der Pauluskirche jeweils einen Schulterschluss zur kilometerlangen „Rettungskette“. Mit dabei waren auch AWO-Geschäftsführer Veysel Keser und Dirk Franke, Geschäftsführer der AWO-Integration, denen es ein Anliegen war, mit der Aktion auf die Thematik der Flüchtlinge im Mittelmeer aufmerksam zu machen und Solidarität zu zeigen.

Große Resonanz über die Landesgrenzen hinaus

Rund 300 Organisationen aus Deutschland, Österreich und Italien beteiligten sich an der groß angelegten Veranstaltung. Symbolische Rettungsringe unterstützten die Menschenkette in Städten, die nicht direkt an der 1.500 km langen Route lagen. Um 12:00 Uhr mittags wurde an allen teilnehmenden Standorten die Kette geschlossen. In Duisburg fand im Anschluss ein gemeinsames Treffen am König-Heinrich-Platz statt.

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