Trompetenklang stimmt aufs Osterfest ein

Trompetenklang stimmt aufs Osterfest ein

DUISBURG (01.04.2021). Viele Bewohnerinnen und Bewohner der AWOcura-Seniorenzentren freuen sich auf Ostern.

Anders als im vergangenen Jahr zu Beginn der Corona-Pandemie sind Besuche von bis zu fünf Angehörigen (mit aktuellem Corona-Test) möglich.

Nicole Mark, Leiterin des AWOcura-Seniorenzentrums Lene Reklat in Rheinhausen, weiß zu berichten: „Zahlreiche Familien nutzen auch das Fest, um ihre Lieben zu sich mit nach Hause zu nehmen.“

All das ist möglich, weil in den fünf AWO-Häusern 95 Prozent der über 400 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft sind. Das Prinzip Vorsicht und Vorsorge gilt weiter. „Trotzdem, die Angst ist längst nicht mehr so beherrschend wie vor einem Jahr. Ich bin inzwischen entspannter“, beschreibt Nicole Mark ihre Gefühlslage vor den Feiertagen.

Die Osterzeit hat in den AWOcura-Seniorenzentren lange vor dem Sonntag begonnen. Hasen-, Frühlingsbilder und bunte Eier bringen Farbe und Freude in jeden Wohnbereich der AWO-Häuser in Duissern, Laar, Rheinhausen, Vierlinden und Wanheimerort. Beim gemeinsamen Frühstück oder in den Gruppentreffen, die in kleinem Rahmen wieder erlaubt sind, sprechen die Menschen über das Fest. „Wie es früher war und warum der Karfreitag Karfreitag heißt“, erzählt Nicole Mark.

Am Mittwoch haben die Christen im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert bereits Gottesdienst gefeiert. Petrus machte es möglich: Das warme Wetter ermöglichte, sich im Garten des AWO-Hauses auf der Wintgensstraße in Duissern zum Gebet zu treffen.

Der evangelische Pfarrer Martin Winterberg von der Kirchengemeinde Alt-Duisburg stimmte die Seniorinnen und Senioren auf die hohen Festtage ein. Ein Trompetenspieler verlieh dem Gartengottesdienst den festlichen Klang.

„Nach wie vor achten wir darauf, dass ausreichend Distanz zwischen den einzelnen Besuchern ist. Aber zum Glück haben wir draußen genug Platz“, sagt Andrea Hemmers, die Leiterin des Sozialen Dienstes.


Ostergrüße der Gesamtschule Mitte
Was inzwischen Gewohnheit ist: Die Bewohnerinnen und Bewohner machen mit, wenn es um die Einhaltung der Hygieneregeln geht. Ebenso eingeübt ist die Besuchspraxis, zu der die Tests im Haus oder die Bescheinigung eines der offiziellen Testzentren gehören.

Die ersten Ostergrüße sind ebenfalls längst eingetroffen. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mitte haben sie geschrieben. Seit Jahren besteht bereits die feste Brücke „Alt trifft Jung“ zwischen der Schule und dem AWO-Haus in Duissern. Gegenseitige Besuche sind nach wie vor nicht erlaubt.

Was aber geht: Per Brief gute Wünsche, ein Gedicht und ein bisschen Nähe und Verbundenheit zu schicken und so ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zu zaubern.

Musik erklingt übrigens auch in Rheinhausen im AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat. Der Akkordeonspieler Dennis Bongartz geht am Ostersonntag über die Wohnbereiche und spielt zum Fest auf. Weil das Singen noch nicht erlaubt ist, hat er seine Lieder aufgenommen und sorgt per Playback für gute Laune. Das Ständchen am Festtags-Morgen hat Tradition. Schön, sie wieder aufleben lassen zu können.


Ein Gläschen Eierlikör zum Fest
Brauchtum pflegt Andrea Hemmers im AWO-Haus auf der Wintgensstraße in Duissern ebenfalls. „Dann kommen die 300 bunt bemalten Eier aus dem Versteck. Gefärbt haben sie die Bewohnerinnen und Bewohner in dieser Woche selbst. In kleinen Gruppen sind solche gemeinsamen Festvorbereitungen wieder möglich. Zusätzlich stoßen wir am Ostersonntag mit einem Gläschen Eierlikör an, sagt sie.

In Duissern verwandelte sich so süßer Teig in leckere und frisch gebackene Osterlämmchen.

Apropos Lämmchen. Die Köche der Serva haben sich bereits festgelegt, was das Festtagsmenü angeht. Wie es sich gehört, kommt am Sonntag Lammkeule auf den österlich gedeckten Tisch.

 

 

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