Weihnachten im AWOcura-Seniorenzentrum: Geborgenheit und das Gefühl der Nähe spürbar machen

Weihnachten im AWOcura-Seniorenzentrum: Geborgenheit und das Gefühl der Nähe spürbar machen

DUISBURG (18.12.2020). Weihnachten wird dieses Jahr anders. Denn auch an den Festtagen hat in den fünf AWOcura-Seniorenzentren in Duisburg der Schutz der Menschen höchste Priorität.

„Das Gefühl der Geborgenheit, die Nähe, die Erinnerungen an frühere Weihnachten kommen auf persönlichere Weise zu den Seniorinnen und Senioren. Niemand wird sich allein fühlen“, sagt Michael Harnischmacher, Geschäftsführer der AWOcura.

Zugleich hat Michael Harnischmacher ein dringendes Anliegen: „Wir bitten die Angehörigen, die Besuche auf ein Minimum zu reduzieren. Zurückhaltung ist ein Zeichen der Solidarität.“ Gesundheit sei das vielleicht wertvollste Weihnachtsgeschenk. Die Kontakte weitgehend zu beschränken, trage entscheidend dazu bei, diesen Wunsch zu erfüllen.

Dringende Bitte: Die Besuche möglichst reduzieren

Michael Harnischmacher macht deutlich: „Wir verstehen gut, dass gerade an Weihnachten die Familie ihre Lieben im Heim sehen möchte. Das Infektionsgeschehen in der Stadt mahnt jedoch zu größter Vorsicht. Auch wer keine Symptome hat, kann das Virus tragen und ansteckend sein. Deshalb sind uns möglichst wenige Besuche so wichtig. Jeder weiß, dass gerade Pflegeheime zu den sensiblen Einrichtungen gehören, die eines besonderen Schutzes bedürfen.“

Dabei versichert er: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles, damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner trotz der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen geborgen und gut aufgehoben fühlen.“ Jutta Muntoni, die Leiterin des Sozialen Diensts im AWOcura-Seniorenzentrum Im Schlenk, sagt es so: „Wir bringen die Weihnachtsstimmung zu den Menschen.“ Die große gemeinsame Feier mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen kann es aus gutem Grund dieses Jahr nicht geben. Dafür hat das Weihnachtsprogramm, das Jutta Muntoni mit ihrem Team zusammengestellt hat, viele einzelne kleinere Programmpunkte.

Wie die Festtagsstimmung zu den Menschen kommt, genau das erleben die Bewohnerinnen und Bewohner des AWOcura-Pflegeheims im Wohndorf Laar in der Adventszeit Tag für Tag. Der Soziale Dienst, geleitet von Elisabeth Jurkait, hat einen Adventskalender in jedem Apartment aufgestellt. Eine der Alltagsbegleiterinnen beschert bei ihrem Besuch nicht nur eine kleine Nascherei, sondern auch eine Kurzgeschichte, quasi eine Süßigkeit für die Seele.

Ein Stern in jedem Fenster

Im AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat hat die Weihnachtszeit noch vor dem ersten Advent begonnen, und zwar mit einem Weihnachtsquiz am 24. November. Auch in Rheinhausen achtet Kerstin Hintze, die Leiterin des Sozialen Diensts, darauf, dass trotz des Abstandsgebots Nähe spürbar wird. In kleinen Gruppen treffen sich die Menschen, hören die alten Lieder, schauen die Filme zum Fest und genießen den Zauber der besonderen Zeit. In jedem Zimmer leuchtet ein Stern am Fenster und wirft seinen hellen Schein in die Lebenswelt der Menschen hinein. Kerstin Hintze sagt: „Wir haben uns die allergrößte Mühe gegeben, um das Haus so weihnachtlich wie möglich zu gestalten und die Menschen mit den unterschiedlichsten Aktionen gut durch diese stimmungsvollen Tage zu begleiten.“

Die Krippe von Vierlinden

Vieles ist gewiss neu. Manche Tradition aber bleibt. Und dazu gehört – wie in jedem Jahr – die wunderschöne Krippe im AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum. Ehrenamtlerin Renate Kout hat sie handgeschnitzt und Jahr für Jahr erweitert. Mit viel Liebe hat Hüseyin Karabulut, Teamleiter der Serva-Haustechnik, die biblische Szene im Foyer aufgebaut. Seit 2013 schenkt die Krippe Jahr für Jahr den Bewohnerinnen und Bewohnern Weihnachtsfreude. Das ist 2020 nicht anders.

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